Fantastic Four #1

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Marvel US – SPOILER!
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Fantastic Four #1

Autor: Matt Fraction
Zeichnungen: Mark Bagley
erschienen am 14. November 2012
Preis: 2,99 $

Inhalt

Fantastic Four #1 Preview 4Franklin Richards hat schlechte Träume. Er träumt von seiner Familie im Weltraum in einer heiklen Situation. Als er erwacht ruft er nach seiner Mutter, doch die ist gerade mit dem Rest der Fantastic Four in der Kreidezeit im Maul eines T-Rex…
Doch die Situation hält nicht lange. Nachdem sich Mr. Fanastic überraschenderweise am Arm verletzt hat (er wurde beinahe abgebissen) reisen sie zurück in die Gegenwart und der kleine Franklin kann in die Arme seiner Mutter.
Reed untersucht seinen Arm, denn wegen seiner Dehnfähigkeiten sollte diese Art der Verletzung garnicht möglich sein. Er entdeckt, dass die unstabilen Moleküle, die die Grundlage für ihre Fähigkeiten sind, beginnen zu zerfallen und es durchaus möglich ist, dass sie alle 4 ihre Fähigkeiten verlieren und daran sterben. In allen bekannten Universen gibt es kein Mittel dagegen. Deswegen kommt Reed auf die Idee einfach unbekannte Universen zu erforschen. Er plant eine Abenteuerreise durch Raum und Zeit, auf die er seine Familie mitnehmen kann. Doch zunächst muss ein Ersatz für die 4 gefunden werden solange sie weg sind…

Meinung

Das war eine sehr holprige erste Ausgabe! Wäre ich ein neuer Comicleser, würde ich hier vermutlich nicht weiterlesen wollen. Hier wird man einfach ohne viel Erklärung reingeworfen. Warum sind die FV in der Kreidezeit in einem T-Rex Maul? Egal…wir springen mal kurz in die Gegenwart zurück und haben ein gemütliches Essen mit der Familie. O_o Ach ja und dann auch noch ein Date zwischen Johnny und einer gewissen Darla in der Negativzone. Nicht zu vergessen eine sehr überflüssig wirkende Szene, in der Ben in der „Yancy Street“ von irgendeiner Gang verprügelt wird und das Video im Internet landet. *am Kopf kratz*

Das Interessanteste ist dann wirklich noch der Grundplot, der die Serie in eine unterhaltsame Richtung bringen könnte. Reed tarnt seine Suche nach einem Heilmittel als Abenteuer- und Lehrreise, und verschweigt seiner Familie die schockierenden Neuigkeiten. Hinzu kommt sein Sohn Franklin, der traumatisiert durch seine Träume auf keinen Fall ins Weltraum will. Na, sie werden ihn bestimmt überzeugen können und dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass einige schöne Geschichten auf uns warten.

In der ersten Ausgabe FF wird dann wohl diese Ausgabe fortgesetzt und enthüllt wer die 4 ersetzen wird solange sie unterwegs sind. Folglich sind die beiden Serien zumindest jetzt schon eng verzahnt. Ich lass mich überraschen

Insgesamt war diese Ausgabe sehr ernüchternd. Wenn man absolut nichts mit den Fantastic Four anfangen kann, dann wird man hier nicht gerade ermutigt einzusteigen. Man hat einfach das Gefühl nicht genügend informiert zu sein. Doch ich sehe durchaus Potential und lese gerne die Folgeausgaben um zu sehen wo die Serie hingeht.

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Zitiert

Ben: „Hey Suzie, how do you delete things offa da internet?“
Sue: „I have no idea, Ben. Sorry“
(Ben, der das Video aus dem Internet löschen möchte, dass die Yancy Street Gang aufgenommen hat)

We take some time– a year, let’s say–and we explore together like the astronaut family we are. What are the kids studying? What do they want to learn? Let’s go see it first-hand. Live it. We’ll build a curriculum on the fly. We’ll go watch the Big Bang and then the Big Crunch. Let’s dine with kings and visit impossible possibilities. And the best part is…it’s a space-time machine. We can return moments after we leave.“ (Reed als er seiner Familie von seinen Plänen berichtet)

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Avengers Assemble #9

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Marvel US – SPOILER!
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Avengers Assemble #9

Autor: Kelly Sue DeConnick
Zeichnungen: Stefano Caselli
erschienen am 14. November 2012
Preis: 3,99 $

Inhalt

Stark Expo: Tony Stark schwingt große Reden über eine glorreiche Zukunft mit neuen Wegen für Erfinder und ihre Erfindungen.
Empire State University: Bruce Banner redet über die Gefahren, die von neuer Technik ausgehen.
Zwei Meinungen, zwei Ansichten über die Zukunft, nur ist Banners Vortrag weit weniger beliebt und Tony nimmt das direkt zum Anlass seinen Kollegen etwas auf die Schippe zu nehmen. Die beiden diskutieren freundschaftlich über ihren Vortragsstil und kritsieren sich gegenseitig. Während ihrer Diskussion liest Captain Marvel einen Bericht über einen „Alien-See“ unter der Antarktis, der kürztlich entdeckt wurde. Einige russische Wissenschaftler haben Proben entnommen, welche kurz darauf jedoch mysteriöserweise zusammen mit einem der Wissenschaftler – Sergei Sorokin – verschwunden sind.
Avengers Assemble #9 Preview 4Dieses Mysterium nimmt Tony zum Anlass eine Wette mit Bruce abzuschließen. Sie sollen jeweils ein Team zusammenstellen und wer Sorokin als erstes findet gewinnt und ist dem anderen überlegen. Bruce lässt sich widerwillig darauf ein, auch wenn die meisten Avengers Kollegen die Idee für bescheuert halten. Doch schließlich findet Bruce/Hulk mit Spider-Woman seinen Teampartner und Iron Man schließt sich mit Thor zusammen.

Sie machen sich auf den Weg in die Antarktis. Iron Man und Thor haben natürlich den Vorteil, dass sie fliegen können, während Hulk und Spider-Woman zu Fuß zittern müssen.
Iron Man und Thor erreichen demnach als erstes die Forschungseinrichtung und finden riesige Fußspuren. Wie sich relativ schnell herausstellt stammen diese von großen, nicht näher bekannten Wesen, die die beiden sofort angreifen. Doch Hulk und Spider-Woman kommen rechtzeitig zu Hilfe und gemeinsam machen sie kurzen Prozess mit den Dingern.
Im Inneren der Einrichtung erwartet sie jedoch kein schöner Anblick. Überall liegen menschliche Leichen…

Meinung

Nachdem ich ja kürzlich erst Captain Marvel von derselben Autorin gelesen habe, hatte ich schon befürchtet mir könne Avengers Assemble auch nicht so gut gefallen, doch nach einem kleinen Anlauf wurde ich dann doch warm mit der Ausgabe und hatte meinen Spaß daran! Der Fokus liegt hier ganz klar auf dem humoristischen Ansatz, bietet die Diskussion der beiden Genies doch einige Schmunzler und auch ihre Idee zwei Teams zu bilden sorgt für unfreiwillige Komik bei der Auseinandersetzung mit den anderen Avengers. Während die Teams im Einsatz sind, bleibt Captain Marvel im Tower und spielt den Schiedsrichter, Spider-Man zählt die Punkte und Wolverine gibt mürrische Kommentare von sich. Dazu noch verbranntes Popcorn aus der Mikrowelle. XD

Storytechnisch wird hier (bisher) wirklich nicht viel geboten, aber der lockere Ansatz und vor allem die tollen Zeichnungen machen das wieder wett! Ich finde Casellis Stil echt schön und vor allen Tony finde ich total attraktiv und knuffig gezeichnet. Hulk brauch sich auch nicht zu verstecken. ^.^ Ich fand es sehr putzig als er unter Einfluss von Spider-Womans Pheromonen ein Sandwich zubereitet hat. *lach*

Avengers Assemble diente ja primär dazu Kinogänger den Einstieg zu erleichtern. Nach Brian Bendis‘ Run (der gerade noch in Deutschland läuft) versucht jetzt DeConnick noch ein paar weitere Avengers zu etablieren und das macht sie auch ganz angenehm.
Ich finde diese Ausgabe ist ein gutes Beispiel dafür, dass es nicht immer tolle Geschichten sein müssen. Stimmige Zeichnungen und dezent platzierter Humor machen auch schon viel her und bereiten Spaß. Wenn sie darauf aufbaut und später eine gute Geschichte daraus zaubert, könnte ihr Run unterhaltsam werden.

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Zitiert

Tony: „Plus, the loser walks naked from the Baxter Building to Avengrs Tower and back.“ –
Bruce: „Sounds like you want to lose.“ –
Tony: „Filthy rumors.“
(Tony, der eine zusätzliche Bedingung der Wette hinzufügt)

Gah! You burned it. (…) Did you use the popcorn button? You used the popcorn button. Ya never use the popcorn button.“ (Wolverine, der sich beschwert, dass Carol das Popcorn angebrannt hat.)

All-New X-Men #1

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All-New X-Men #1

Autor: Brian Michael Bendis
Zeichnungen: Stuart Immonen
erschienen am 14. November 2012
Preis: 3,99 $

Inhalt

Australien: Eine schüchterne Teenagerin geht mit ihrer Freundin aus um Jungs kennenzulernen und als sie ihren Traumtyp anspricht taucht unvermittelt ihr Bruder auf der direkt eine Schlägerei anzettelt. Als sie versucht diesen Irrsinn zu stoppen erwachen plötzlich Kräfte in ihr, mit der sie die Zeit anhalten kann. Völlig ahnungslos was passiert ist trifft sie auf die Mutanten Cyclops, Emma Frost und Magneto, die ihr erläutern, dass sie eine Sphäre erschaffen hat, in der die Zeit still steht und sie ihr helfen werden ihre Kräfte zu kontrollieren. Vor der Sphäre lauern nämlich schon massig Polizisten, die die neu erwachte Mutantin festnehmen möchten. Das Mädchen ist völlig verzweifelt und nimmt deswegen Cyclops Hilfe an, die kurzen Prozess mit den Polizisten machen.
Andernsorts etwas später wird ein neuer Mutant gerade in einem Verhör befragt wie er es geschafft hat eine schwer verletzte Frau zu heilen und wird schwer bedrängt, obwohl er immer wieder beteuert nicht zu wissen wie er es getan hat. Ehe mehr passieren kann greifen Cyclops und Magik ein und retten den jungen Mutanten, nicht ohne eine Nachricht an die Mutanten der Welt zu hinterlassen, dass sie sich keine Sorgen machen müssen, denn sie gehören zu einer auserwählten Spezies, die alle Freiheiten verdient.

Dass Cyclops & Co. überall auf der Welt für Unruhen sorgen und nicht davor zurückschrecken Menschen zu überfallen, bleibt den X-Men an der Jean Grey School nicht verborgen und sie beraten sich was in dieser heiklen Situation zu tun ist. Wenn sie Cyclops angreifen würde dies zu einem Krieg unter den Mutanten führen, der viele Opfer fordert und die Beziehungen zu den Menschen defintiv verschlechtert. Greifen sie jedoch nicht ein kommt es aufs Gleiche hinaus, da Cyclops mit jedem Menschen, den er angreift alles zunichte macht, was sie sich erarbeitet haben. Vor allem Beast und Iceman trifft es hart Cyclops so zu sehen, da sie ihn am längsten kennen und er früher niemals so gehandelt hätte. Der frühere Scott würde sich für den aktuellen schämen und ihm eine Lektion erteilen.All-New X-Men #1 Preview 3
Genau diese Überlegung bringt Beast auf die Idee durch die Zeit zu reisen und die ursprünglichen 5 X-Men um Hilfe zu beten. Diese gucken nicht schlecht als plötzlich ein blau-befellter Hank vor ihnen steht und erzählt er sei aus der Zukunft…

Meinung

Die erste Ausgabe ist rundum gut gelungen. Die Idee die verganenen X-Men auf ihre gegenwärtigen Counterparts treffen zu lassen finde ich überaus interessant und könnte noch ziemlich spannend werden! Wobei ja noch nicht gesagt ist, dass die fünf sich wirklich darauf einlassen. Aber ich gehe mal stark davon aus. Dies könnte für einige Konflikte sorgen, wobei ich mich noch frage wie sich das denn auf das Zeitkontinuum auswirkt. Davon mal ab….wie ist Hank eigentlich in die Vergangenheit gekommen? O_o

Cyclops wieder frei rumlaufen zu sehen hat mich zunächst etwas irritiert, sitzt er doch in Uncanny Avengers noch hinter Gittern. Aber offenbar ist er in der Miniserie Avengers vs X-Men: Consequences wieder auf freien Fuß gelangt. Grund genug die Mini irgendwann mal nachzuholen. Auf jeden Fall finde ich Cyclops immer unsympathischer, auch wenn ich seine Entwicklung rein storytechnisch sehr begrüße! Er ist eine spannende Mischung aus Held und Schurke. Überhaupt sind die Grenzen dieser beiden Gegensätze bei den X-Men sowieso sehr verschwommen. Ich finde es jedoch unheimlich wie Cyce völlig skrupellos „sein Volk“ aus den Händen der Menschen befreit und dabei eine Spur aus Chaos hinterlässt. Was denkt er sich eigentlich dabei? Hat er denn nichts gelernt? Ich freue mich schon sehr auf die weitere Entwicklung dieses Charakters!

Ein bisschen näher wurde in dieser Ausgabe auch auf Henry „Hank“ McCoy alias Beast eingegangen, der offenbar immer noch weiter mutiert und um sein Leben bangen muss. Als Genie in der Mutantenforschung hofft er jedoch inständig noch etwas Gutes zu tun, ehe er den Löffel abgeben muss. Ich lass mich mal überraschen, ob da noch näher drauf eingegangen wird.

Ansonsten gefällt mir hier auch das Vorstellen neuer Mutanten sehr gut. Finde sowas immer sehr reizvoll wie normale Menschen plötzlich Fähigkeiten entdecken und versuchen damit umzugehen. Ich könnte gern und gut ’ne ganze Serie mit solchen Storys lesen. Ich hoffe doch sehr, dass dadurch auch mal ein paar neue Charaktere eingeführt werden!

Zeichnerisch und erzählerisch habe ich absolut nichts zu bemängeln. Alles liest sich angenehm flüssig und dynamisch und macht Lust auf mehr! Meine Vorfreude auf All-New X-Men scheint nicht unbegründet, denn hieraus könnte was ganz Tolles werden!

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Zitiert

The thing is, Eva, I have so much to atone for. I need to make things right with the world. I need to — I need to make this world a better place for mutants.“ (Scott zur neu erwachten zeitstoppenden Mutantin Eva)

The Scott we grew up with — he would hate this. He would slap the holy crap out of the Scott we have now and he wouldn’t stop slapping him.“ (Bobby zu Ororo als sie über Scotts Handlungen debattieren)

Captain Marvel – In Pursuit of Flight

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Captain Marvel TPB

Inhalt (Story / Zeichnungen):
Captain Marvel #1-6

Story: Kelly Sue DeConnick
Zeichnungen: Dexter Soy (#1-4) / Emma Rios (#5-6)

Softcover erschienen am 19. Dezember 2012
Preis: 14.99 $
ISBN: 9780785165491

Die Bilder stammen von “comicbookresources.com” und sind teilweise textfrei

Captain Marvel #1

Captain Marvel #1Carol Danvers alias Ms. Marvel wurde demaskiert und hat ein neues Kostüm bekommen. Sie wird als die neue Captain Marvel gehandelt, weigert sich aber den Namen anzunehmen, obwohl sie es von allen Seiten empfohlen bekommt. Sie fliegt in den Orbit um einen klaren Gedanken zu fassen und denkt an ihr Idol – Helen Cobb – eine Pilotin, die berühmt für ihre fünfzehn Rekorde war. Schließlich kommt sie zu dem Schluss den Namen Captain Marvel anzunehmen.
Zurück auf der Erde erfährt sie in einem Zeitungsbericht vom Tod Helen Cobbs und wohnt anschließend ihrer Beerdigung bei. Sie verstreut ihre Asche im Orbit…

Der Einstieg in die Serie fällt leider nicht so einfach aus, noch ist er qualitativ sonderlich hochwertig. Ich kriege leider keine Erklärung warum Carol nun ein neues Kostüm hat und plötzlich Captain Marvel sein soll. Da fehlt mir schlicht und einfach Vorwissen von vorangegangenen Comics. Aber nehmen wir es mal so hin. Abgesehen davon konnte mich die erste Ausgabe auch noch nicht wirklich überzeugen. Ein wenig Action und ein wenig Selbstfindung, die ich nicht richtig nachvollziehen konnte. Es ist auch noch nicht absehbar wohin die Serie will. Mal schauen was Ausgabe 2 offenbart.
Interessant sind die Zeichnungen. Ich finde sie…ungewöhnlich. Ich weiß noch nicht was ich davon halten soll. XD

Captain Marvel #2

Captain Marvel #2Carol erbt von der verstorbenen Helen Cobb ihr Flugzeug T6, mit dem sie angeblich einen Höhenrekord aufgestellt hat. Nun will Carol es ihr gleichmachen und so vielleicht beweisen, dass Helen den Rekord wirklich geschafft hat. Und tatsächlich erreicht Carol den Rekord, aber will noch einen draufsetzen. Sie steigt höher, doch die rasch einsetzende Vereisung führt schließlich zu einem Absturz.
Als Carol wieder die Augen öffnet befindet sie sich an einem unbekannten Ort und wird plötzlich von einigen Japanern verhaftet, die sie in ihr Lager führen. Schon bald vermutet sie irgendwie durch die Zeit gereist zu sein, was sich auch schon bald bestätigt als sie von einer Gruppe Pilotinnen (den Banshees) gerettet wird, die ihr sagen es sei das Jahr 1943. Carol macht sich nun Gedanken darüber, was sie tun soll ohne die Vergangenheit zu verändern. Doch schon bald wirft sie diesen Gedanken bei Seite als sie von den mysteriösen „Prowlern“ angegriffen werden und sie beherzt zum Gegenschlag ausholt.

Diese Ausgabe hat mir etwas mehr zugesagt als die erste, könnte hieraus doch durchaus noch etwas entstehen. Aber ich bleibe noch skeptisch. Es gefällt mir zumindest sehr gut mal Carol als Charakter näher kennenzulernen. Da hat man in den Avengers Comics ja selten Gelegenheit zu, näher auf einen bestimmten Charakter einzugehen. Hier finde ich sehr witzig, wie sie sich Gedanken über Zeitreisen macht, was überhaupt nicht ihr Ding ist und verzweifelt versucht sich an die Avenger-Protokolle zu erinnern, die für solche Fälle ausgeführt werden sollen. Aber das wirft sie ja auch schnell über den Haufen. XD Ein wenig Girl-Power lese ich immer gern! ^.^

Captain Marvel #3

Captain Marvel #3Captain Marvel besiegt problemlos die Maschnine „Prowler“, die offenbar auf Kree-Technologie basiert. Der Pilot ist jedoch ein Japaner, den sie kurzerhand befiehlt zu seinem Vorgesetzen zu gehen und die besten Kräfte zu mobilisieren. Carol und die Banshees würden sie erneut zerschlagen. Während sich alle ausruhen erklärt Carol wer sie ist und warum sie Superkräfte hat, doch ehe sie sich versehen steht schon der nächste Kampf an. Die Japaner rücken mit ihren „Prowlers“ vor und setzen sich letztlich sogar zu einer großen Maschinerie zusammen…

Ausgabe 3 fällt wieder etwas enttäuschender aus. Hier gibt es eigentlich nichts, was mich sonderlich fesselt oder interessiert. Einzig die letzten zwei Seiten – ein Zwischenspiel, das im Jahr 1961 spielt – erwecken leichtes Interesse, auch wenn ich irgendwie nicht so viel damit anfangen kann. Man sieht wie Helen Cobb (mit einigen anderen) darum streitet, dass Frauen bei der NASA aufgenommen werden dürfen und präsentiert dem Vorgesetzten zum Schluss ein mysteriöses Objekt. Man wird ja noch sehen worauf das hinausläuft und wieso Kree-Technologie im Jahr 1943 eingesetzt wird.

Captain Marvel #4

Captain Marvel #4Trotz ein wenig Widerstand können Captain Marvel und die Banshees alle Prowler besiegen und schließlich die japanischen Soldaten zum aufgeben zwingen.
Carol und Jerri (Anführerin der Banshees) setzen sich zusammen und reden darüber wie sie überhaupt hierhergekommen sind. Offenbar ist auch Jerri ähnlich wie Carol abgestürzt, nur hat sie dabei ihre Zeit nicht verlassen. Die Japaner hatten an irgendetwas gegraben und am Ausgrabungsort muss etwas explodiert sein, was große Stücke durch Raum und Zeit befördert hat (?). Plötzlich sehen sie Carols Flugzeug am Himmel, sie verabschiedet sich und fliegt ihm entgegen. Helen Cobb muss ihr irgendetwas mit diesem Flugzeug hinterlassen haben, was für all das Chaos gesorgt hat…
1961: Helen Cobb hat erfolgreich dafür gesorgt, dass Frauen Fuß bei der NASA fassen können. Wie will sie jedoch nicht verraten. Sie kehrt zurück in ihr Zimmer und trifft auf ihre neue Zimmergenossin: Carol Danvers!

Puuh….Zeitreisen….na diese Ausgabe offenbart immerhin, dass es eine Story gibt, die irgendwohin will. Nur hatte ich echt meine Schwierigkeiten das Ganze zu verstehen, weswegen die Inhaltsangabe etwas holprig ist. Zeitreisen sind ja oftmals sehr verwirrend und hier steige ich echt noch nicht hinter. Hoffentlich verschaffen mir die nächsten Ausgaben Klarheit…

Captain Marvel #5

Captain Marvel #51961: Carlor Danvers fliegt mit Helen Cobb im Jet-Training und macht ihr ganz schön Konkurrenz. Dies lässt Helen nicht auf sich sitzen und möchte unbedingt wissen wer sie ist. Sie erzählt ihr von dem Gegenstand, den sie an die NASA verkauft hat um am Welltraum-Programm teilnehmen zu können. Offenbar ähnelt dieser Gegenstand der Maschine, die Carol ihre Kräfte gegeben hat und er verursacht dieses Zeitchaos, in dem sie gefangen ist.
Carol schweigt sich über ihre genaue Herkunft aus, doch ehe Helen nachbohren kann ereilt sie die Nachricht, dass sie doch nicht ins NASA-Programm aufgenommen wird, was sie rasend macht. Nun will sie sich den verkauften Gegenstand zurückholen und dringt mit Carol in die NASA Basis ein. Sie geraten an einigen Widerstand, können den Gegenstand jedoch an sich nehmen. Jedoch entkommen sie nur indem Carol ihre Kräfte anwendet und sie beide hinausfliegt. Helen stellt sie erneut zur Rede und Carol beichtet ihr sie sei aus der Zukunft und brauche unbedingt den Gegenstand. Helen zeigt sich aber stur und rückt diesen nicht heraus. Während die beiden sich rangeln, erscheint am Himmel erneut Carols Flugzeug (in dem sie „abgestürzt“ ist) und beide zusammen reisen durch die Zeit an jenen Zeitpunkt an dem Carol ihre Kräfte erhalten hat…

Ich finde die Reihe anstrengend. Ich finde das alles so platt und undurchsichtig. Ich weiß einfach nicht wohin die Geschichte überhaupt will. Ab dieser Ausgabe ändert sich zudem der Zeichner und Emma Rios Zeichenstil ist absolut nicht mein Fall, auch wenn ich zugeben muss, dass er sehr dynamisch wirkt und nicht unbedingt stört. Aber insgesamt will der Funke nicht überspringen. Mal schauen, ob die letzte Ausgabe dieses TPB noch etwas retten kann.

Captain Marvel #6

Captain Marvel #6Showdown wo alles begann. Carol Danvers und Helen Cobb werden Zeuge der Ereignisse, die Carol damals ihre Kräfte verliehen. Doch was sollen sie hier tun? Soll sie sich einmischen und so verhindern, dass sie ihre Kräfte erhält? Das ist zumindest das, was ihr Helen vorschlägt, denn so könne Carol wirklich herausfinden wofür sie geschaffen ist. Und sie kann auch nicht anders und mischt sich ein, da der alte Captain Marvel ihre Hilfe braucht und sie nicht tatenlos zusehen kann. Im Zuge dieser Entscheidung erhält jedoch die mit durch die Zeit gereiste Helen Cobb die Kräfte von Captain Marvel. War das etwas all die Zeit ihr Plan? Dies lässt Carol nicht auf sich sitzen und die beiden Captain Marvel kämpfen gegeneinander als plötzlich das Flugzeug erscheint, welches für die Zeitreisen verantwortlich ist. Alles was sie tun muss ist das Flugzeug wieder zu besteigen und es sollte alles wie vorher sein. Carol und Helen wetteifern wer als erstes das Flugzeug erreicht und nach einem dramatischen Schlagabtausch kann Carol es zuerst erreichen und damit alles wieder gerade rücken.

Joa, diese Ausgabe konnte die gesamte Storyline tatsächlich etwas aufwerten. Zumindest denke ich, dass ich nun einigermaßen dahintergestiegen bin. Jene Maschine, die Carol damals ihre Kräfte verliehen hat, ist explodiert und ihre Bruchstücke sind durch Raum und Zeit geflogen. Helen Cobb hat wohl dieses Bruchstück in ihr Flugzeug eingebaut, welches sie letztlich Carol vererbt hat. Welches Ziel auch immer sie genau verfolgte, zumindest war dieses Bruchstück für die Zeitreisen verantwortlich. Das Finale dieses ersten Handlungsbogen weiß mir auch durchaus zu gefallen. Vor allem der Moment in dem Helen die Kräfte Captain Marvels erhält und sie mit Carol kämpft konnten mich packen und die Hatz zum Flugzeug hat mich wirklich mitgerissen. Insofern ein gelungener Showdown.

Fazit

Im Gesamtkonzept will mir das Ganze nicht richtig aufgehen. Der Weg zum Showdown erscheint mir einfach zu unstrukturiert und undurchsichtig. Ich bin immer noch nicht sicher, ob ich das alles richtig verstanden habe. Und bevor ich dem versuche auf den Grund zu gehen, lasse ich es lieber und nehme das Gelesene einfach so hin. Ich möchte mich hier auch nochmal entschuldigen, dass die Inhaltsangaben teils so holprig geworden sind. Ich hatte wie gesagt echt meine Schwierigkeiten mit dem Inhalt.
Somit bleibt mir unterm Strich ein Comic, der mir bis auf wenige Momente leider nicht sonderlich gut gefallen hat. Jedoch konnte ich so immerhin den Charakter Carol Danvers näher kennenlernen, was wohl auch eine der Hauptintentionen dieser Geschichte gewesen sein dürfte.
Im Anhang des Bandes befindet sich noch der komplette Lebenslauf von Carol, den ich mir aber nicht ganz durchgelesen habe. Finde es dennoch lobenswert, dass Marvel ihre „Biografie“ mit anhängt, so kann man bei Wunsch alles über sie nachlesen.
Interessant ist, dass der Band mit dem Marvel NOW! Logo bedruckt wurde, lief die Serie doch ursprünglich nicht unter dem Label. Aber Marvel bedruckt ja moment so gut wie alle Serien entweder mit dem Logo oder dem „Join the Revolution“ Banner. Also kann man das einfach als Marketing-Taktik abstempeln. Denn auf die Methode holt man sich immer gut neue Leser ins Haus. XD

Avenging Spider-Man #15.1

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Marvel US – SPOILER!
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Zu #14-15

Avenging Spider-Man #15.1

Autor: Chris Yost
Zeichnungen: Paco Medina

erschienen am 26.12.2012
Preis: 2.99 $

Peter Parker ist tot und Otto Octavius ist nun Peter Parker. Er hat seine komplette Identität angenommen. Peters Leben ist nun Ottos. Und als neuer Spider-Man will er einiges anders und vor allem besser machen als Peter. Darum arbeitet er direkt an einem neuen Kostüm. Doch bald sind ihm die von Horizon zur Verfügung gestellten Mittel nicht genug und er sucht ein altes Versteck von ihm auf um seine Ausrüstung zu bekommen. Dort wird er von seiner eigenen Sicherheitsanlage angegriffen und als er sich dagegen zur Wehr setzt bemerkt er wie erbärmlich er als Doctor Octopus gewesen ist.
Er stellt sein neues Kostüm fertig und erklärt Doctor Octopus für tot. Er ist jetzt Superior Spider-Man.

Diese Ausgabe war überaus aufschlussreich und interessant. Sie bietet einen exzellenten Vorgeschmack auf die künftigen Spider-Man Geschichten. Octavius muss sich nun mit Peters Leben auseinandersetzen und handhabt einiges deutlich anders als sein ehemaliger Erzfeind. Insofern darf man wirklich sehr gespannt auf die folgenden Ausgaben sein. Seine Art zu denken unterscheidet sich einfach grundlegend und ist stellenweise deutlich härter und direkter. Auch beim Umgang mit Menschen fehlt ihm noch ein wenig Feingefühl bezeichnet er Grady doch als fetten Hippy und Uatu als kahlköpfiges Kind. In seinem ganzen Wesen fühlt er sich einfach allen anderen überlegen und hält es für unter seiner Würde einen einfachen Räuber aufzuhalten.
Peters humoristische und menschenfreundliche Art zu denken wird mir zwar fehlen, aber Octavius‘ überhebliche, trockene Denkweise birgt auch einen gewissen Unterhaltungswert. Zudem ist es spannend zu beobachten wie er Peters Handlungen hinterfragt, aber stellenweise auch versucht zu adaptieren und sich so charakterlich verändert.
Einhergehend mit dem anderen Charakter, verändert er auch Spider-Mans Kostüm und fügt diesem u.a. Krallen und technisch aufgepeppte Linsen hinzu. Man wird noch sehen wie diese Änderungen sich auswirken.
Man mag von Slotts Entscheidung Octavius als neuen Spider-Man zu verwenden halten was man will, aber sie birgt viel Potential und macht Superior Spider-Man möglicherweise zu einem der interessantesten Neustarts unter dem Marvel NOW! Label.

Zitiert

I’m better than that. I must be better than that. Better than that pontificating, weak-chinned fool. Better than Otto Octavius.“ (Otto-Spidey als er in seinem ehemaligen Labor eine Aufnahme von sich selbst zerstört)

I’ve seen myself through Peter Parker’s lens now. I’ve seen my mistakes. And things are going to change. Because Otto Octavius is no more. His days of losing are over. Doctor Octopus is dead. Long live the Superior Spider-Man“ (Otto als er sich sein neues Kostüm überzieht)

The Amazing Spider-Man #700

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Zu #698-699.1

The Amazing Spider-Man #700
The Amazing Spider-Man #700

erschienen am 26.12.2012
Preis: 7.99 $

Dying Wish: Suicide Run
Autor: Dan Slott
Zeichnungen: Humberto Ramos

Otto Octavius hängt in Peters Körper zusammen mit MJ ab, als ihn die Nachricht über den Ausbruch seines Körpers (in dem Peter steckt) erreicht. Dieser lässt sich derweil die Tentakelarme wieder anbringen, damit er sich fortbewegen kann. Während des Implantierens kommt es zu einem Zwischenfall, in dem er für 3 Minuten klinisch tot ist und im Geiste mit seinen Verstorbenen Freunden und Verwandten reden kann. Auf Aufforderung von Ben, er dürfe Octavius nicht in Peters Körper frei herumlaufen lassen, kehrt Peter zurück zu den Lebenden. Er setzt alles daran den goldenen Octobot, den die Polizei in Gewahrsam genommen hat, zu stehlen und wieder zu reparieren. Beim Überfall auf die Polizeistation gerät er kurz an Carlie, die angeschossen wird, aber zum Glück nicht lebensbedrohlich.
Octavius trommelt als Spider-Man indes alle Freunde und Verwandte von Peter zusammen um sie  zu „beschützen“. Natürlich plant er sie als Druckmittel für seinen Erzfeind einzusetzen. Während er Vorbereitungen trifft, gesteht ihm MJ ihre Liebe und die beiden küssen sich…
Der große Showdown ereignet sich schließlich im Avengers Tower. Ursprünglich plante Peter den goldenen Octobot Iron Man & Co zu präsentieren um ihnen die Gehirntauschaktion deutlich zu machen, doch Otto war ihm einen Schritt voraus und hat dafür gesorgt, dass alle Avengers verstreut auf der Welt mit seinen Octobots zu kämpfen haben. Zusammen mit Hydro Man und Scorpion leistet Peter sich zunächst ein Gefecht mit Spidey-Otto, doch Scorpion ändert seine Prioritäten als er erfährt, dass J. Jonah Jameson sich im Turm befindet und bricht zusammen mit Hydro Man los um sich an diesem zu rächen. Spidey-Otto folgt ihnen und lässt Octopus-Peter, der unter Beschuss der Sicherheitsanlagen steht, zurück.
Den Anwesenden Horizon Labs Mitarbeitern gelingt es mit einer Maschine Hydro Man „aufzusaugen“ und seinen Kern (ähnlich wie damals bei Sandman) einzusperren. Scorpion indes stürmt voller Wut auf Jameson in den Raum und will seinen Vater angreifen um Jameson leiden zu sehen, wird jedoch von Spidey-Otto brutal aufgehalten als dieser ihm den Kiefer wegschlägt. Überrascht von seinen eigenen Kräften ist er kurz abgelenkt und wird plötzlich von Octopus-Peter angegriffen. Die beiden geraten in eine Rangelei, die Peter beenden möchte indem er sich zusammen mit Spidey-Otto aus dem Fenster wirft um sie beide umzubringen. Doch Spidey-Otto gelingt es in letzter Sekunde noch eine Art Airbag aus Spinnenfäden am Boden anzubringen um den Fall abzubremsen. Doch Peter hat noch den goldenen Octobot in petto und sticht zu. Doch wider Erwarten war Otto ihm auch hier einen Schritt voraus, hat er seinen Schädel doch mit einem Metall isoliert, das ein Eindringen unmöglich macht. Peter hat alles versucht und wird nun von Spidey-Otto zurückgeschlagen. Octopus-Peter hat nur noch wenige Sekunden zu leben, die Spidey-Otto aber nochmal abkürzen möchte und zum letzten Schlag ausholt. Doch plötzlich hält er inne. Peter sieht sein Leben an sich vorbeiziehen und durch den mentalen Link, den der Octobot erzeugt hat, strömen auch sämtliche Erinnerungen und Erfahrungen von Peter auf Otto ein. Peter nutz diese mentale Verbindung um Otto alle Werte und Tugenden zu übermitteln, die er sich in seinem Leben angeeignet hat. Dabei beginnt sich Otto stark zu verändern und nimmt all diese Erinnerungen in sich auf bis er schließlich zu der Erkenntnis kommt, was für ein schlechter Mensch er war. Peter, nun wissend, dass Otto alles verstanden hat, was er ihm übermittelte, bittet ihn darum der neue Spider-Man zu sein und auf seine Freunde und Famile aufzupassen, denn „mit großer Kraft kommt große Verantwortung.“ Otto gibt das Versprechen ab. Daraufhin stirbt Peter in Ottos Armen.
Otto Octavius, der nun vollkommen Peter Parkers Identität angenommen hat, schwört sich ein besserer Spider-Man zu sein als es Peter je war. Er wird SUPERIOR SPIDER-MAN!

Amazing Spider-Man #700
Nachdem ich zu Ende gelesen hatte musste ich das ganze erstmal verarbeiten. Mir fiel es garnicht leicht diesen Blog zu beginnen und die Inhaltsangabe gibt auch nicht wieder, wie gut und traurig ich das Final fand. Es hängt die ganze Zeit eine Anspannung in der Luft, alle Personen kommen nochmal zusammen. MJ gesteht Peter ihre Liebe, worüber man sich garnicht richtig freuen kann; ist doch Otto jetzt Peter. Jameson versöhnt sich mit seinem Vater und hat sogar gute Worte für Spider-Man übrig (gut das ändert sich eh bald wieder XD). Richtig erschrocken habe ich mich als Carlie angeschossen wurde, doch zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Die Brutalität die Spidey-Otto gegen Scorpion an den Tag legt fand ich auch richtig krass. So kennt man Spider-Man absolut nicht, was es umso beklemmender macht.
Dann auch noch dieser spannende mentale Kampf zwischen den beiden Supergenies Otto und Peter, die sich versuchen gegenseitig auszustechen und am Ende doch die Fäuste sprechen lassen müssen. Die verzweifelten letzten Taten von Peter als er sich mit Otto aus dem Fenster stürzt…Gänsehaut….Und doch hat es nichts gebracht. Peter musste sterben. q_q Immerhin konnte er in seinen letzten Sekunden noch die mentale Verbindung zwischen ihm und Otto nutzen um seinem Erzrivalen begreiflich zu machen, dass er nun Spider-Man ist und all die Verantwortung trägt. Das fand ich richtig gut gemacht, sieht man doch nochmal alle großen Spidey-Momente vorbeifließen nur halt mit Otto im Bild anstatt Peter, was sehr gut darstellt wie er Peters Erinnerungen in sich aufnimmt und schließlich das Versprechen abgibt der neue Spider-Man zu sein.
Slott hat hier wirklich ein fulminantes Finale für Ausgabe 700 aus dem Hut gezaubert, dass Spider-Man für immer verändert hat. Emotional, actiongeladen, spannend! Ich trauere wirklich sehr um Peter, bin aber umso gespannter auf den neuen Spider-Man. Und wer weiß, wir sind hier bei Marvel, vielleicht kehrt Peter eines Tages wieder zurück. Bis dahin genießen wir einfach das Superior-Age!

Das Heft bietet auch noch zwei Bonusgeschichten, die ich im Folgenden vorstelle.

Spider-Dreams
Autor: J.M. DeMatteis
Zeichnungen: Giuseppe Camuncoli

Es war einmal…in der Zukunft. Ein Großvater erzählt seinem Enkel wie er einst zu Spider-Man wurde und Schurken bekämpft hat. Er erzählt von Kraft und Verantwortung. Davon wie er seine Frau kennenlernte, sie heirateten und eine Familie gründeten. Und davon, dass er eines Tages bemerkte, dass seine größte Verantwortung seine Familie war und er die Identität des Spider-Man aufgab um mit ihr ein sorgloses und glückliches Leben zu führen.

Diese Kurzgeschichte fand ich schön. Echt einfühlsam erzählt mit der Botschaft, dass die Familie das Wichtigste ist. So als Bonusdreingabe und „Beruhigung“ nach dem aufwühlendem Hauptteil ganz angenehm.

Date Night – Another Black Cat Storybook Adventure
Autor: Jen van Meter
Zeichnungen: Stephanie Buscema

Hier haben wir eine kleine Black Cat x Spider-Man Love Story.
Die beiden haben ein Date, was jäh durch einen dringenden Einsatz von Spidey unterbrochen wird. Ein riesiger Roboter greift die Stadt an.
Da Black Cat keine Lust hat zu warten, hilft sie Spidey lieber aus, indem sie die Polizei von ihm ablenkt und die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Auf ihrer „Flucht“ trifft sie auf allerlei Pärchen, die den Abend genießen. Reed und Sue Richards, Ant-Man und Wasp sowie J. Jonah Jameson mit….einem Beutel voller Geld. XD
Black Cat schüttelt die Polizei erfolgreich ab und kehrt gerade rechtzeitig zurück als Spidey den Roboter besiegen kann. Nun steht ihrem romantischem Date nichts mehr im Wege.

Die Zeichnungen dieser Kurzgeschichte sind etwas merkwürdig, passen aber wie die Faust aufs Auge. Eine nette kleine locker humoristische Geschichte zum Abschluss dieser Ausgabe.

Fazit

Neben den beiden Bonusgeschichten gibt es in dieser Ausgabe noch allerlei Extras wie den Abdruck einer Erklärung des New Yorker Bürgermeisters über den offiziellen Spider-Man-Day (14. Oktober), ein paar Seiten mit Einblick auf kommende Spidey-Comics (Superior, Avenging, Venom, Scarlet Spider, Morbius) und ein siebenseitiger Abdruck aller 700 Amazing Spider-Man Cover. Find ich sehr cool! Zum Schluss gibt es dann noch sechseinhalb Seiten Leserbriefe mit Kommentaren von Stan Lee persönlich, die ich mir aber noch nicht alle durchgelesen habe. Da hatte ich dann keine Muße mehr zu. XD
Insgesamt eine gelungene Jubiläumsausgabe mit auflockernden Bonusmaterial und einer packenden Haupthandlung, die einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte Spider-Mans bedeutet.

Zeitgleich mit dieser Ausgabe erschien auch Avenging Spider-Man 15.1, das direkt an diese Ausgabe anschließt. Den Bericht dazu gibt es im nächsten Blog!

Galerie
Die Bilder stammen von comicbookresources.com und sind Previews.

Zitiert

I love you. No matter what’s gone on between us. How complicated it’s all become.That’s it. The one, basic truth that trumps everything. I know it all the way down to my soul. I love you.“ (Mary Jane Watson zu Spider-Man (in dem Doc Ock steckt))

Farewell, Peter Parker. Know this, I will carry on in your name. You may be leaving this world, but you are not leaving it to a villain. I swear. I will be Spider-Man. Better yet, with my unparalleled genius and my boundless ambition I’ll be a better Spider-Man than you ever were. From this day forth, I shall become THE SUPERIOR SPIDER-MAN!“ (Otto Ocatvius im Monolog nach Peter Parkers Tod)

The Amazing Spider-Man #698-699.1

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Marvel US – SPOILER!
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Zu #692-697

The Amazing Spider-Man #698
Amazing Spider-Man #698

Autor: Dan Slott
Zeichnungen: Richard Elson
erschienen am 21. November 2012
Preis: 3,99 $

Dying Wish – Prelude: Day in the life

Alarm im Raft – dem Hochsicherheitsgefängnis für Superschurken. Doctor Octopus liegt im Sterben und flüstert unentwegt: „Peter Parker….“
Spider-Man alias Peter Parker genießt derweil den Tag und sein Leben allgemein. New York ist sein Spielplatz, er kann helfen und Schurken verprügeln, er sieht gut aus, hat den tollsten Job der Welt, haut eine Super-Erfindung nach der nächsten raus und er hat noch viel mehr in petto! Doch ehe er seinen Erfindergeist beruhigt, muss er es endlich richtig angehen und die Sache mit Mary Jane klären. Die beiden gehören zusammen und das sagt er ihr dann auch unverblühmt als er sie in ihrem Club trifft. Sie kann es kaum fassen, doch erstmal steht ein Besuch bei Tante May im Krankenhaus an. Dieser Besuch wird jedoch jäh unterbrochen als Spidey dringend von den Avengers ins Raft einberufen wird. Otto Octavius verlangt nach ihm…
Im Raft angekommen bittet er darum mit Octavius allein zu sein und lässt dann die Bombe platzen. Denn im Körper des sterbenden Octavius steckt in Wahrheit Peter Parker und in Peters Körper hat sich Otto Octavius eingenistet und sämtliche seiner Erinnerungen übernommen. Ohne jegliche Erklärung abzugeben, wie er dieses Kunsstück vollbracht hat, überlässt er Peter seinen Todesqualen und geht.

WOAH! Also….woah! Was war das? Aber eins nach dem anderen. Wir haben hier eigentlich die ganze Ausgabe eine Art Hommage an Peter Parkers Leben. Er genießt es, lässt alles Revue passieren, ist selbstbewusst und ehrgeizig, macht sich wieder an Mary Jane ran (*freu*) und erfüllt seine Pflichten als Superheld. Und dann das Ende der Ausgabe: Peters Körper wurde von Octavius übernommen? O_o Schon die ganze Ausgabe lang? Oder wie lang geht das schon? Das erklärt zumindest, warum Peter in der ganzen Ausgabe so überheblich wirkt. Er ist es nämlich garnicht….kam mir schon die ganze Zeit merkwürdig vor….Mannomann…das kann an Spannung garnicht übetroffen werden. Ich muss sofort weiterlesen!

The Amazing Spider-Man #699
The Amazing Spider-Man #699

Autor: Dan Slott
Zeichnungen: Humberto Ramos
erschienen am 05. Dezember 2012
Preis: 3,99 $

Dying Wish: Outside the box

Die Ärzte des Rafts schaffen es gerade noch so eben Octavius‘ Körper am Leben zu halten, auch wenn ihm weiterhin nur wenige Stunden zum leben bleiben. Wenige Stunden in denen sich Peter Parker irgendwas einfallen lassen muss um aus Ottos Körper zu kommen. Er durchforstet Ottos Erinnerungen nach einem Hinweis und findet endlich den Grund warum er in diesem Körper gefangen ist. In letzter Zeit nutzte er ziemlich häufig den Octobot-Kontrollhelm, den er einst von Doctor Octopus gestohlen hatte. Doch nun muss Peter mit Erschrecken feststellen, dass Ocatvius somit jederzeit Zugriff auf sein Gehirn hatte und er so nach und nach alle nötigen Daten scannen konnte. Mit Hilfe eines goldenen Octobot konnte er so schließlich Peters Gehirn mit seinem überschreiben (während dem Kampf gegen die Hobgoblins) und Peter in seinen Körper verfrachten.
Peter sucht weiter in Ottos Erinnerungen nach Hinweisen und findet eine letzte Möglichkeit: Plan Sigma. Er übernimmt die Kontrolle über den goldenen Octobot und sendet ein Signal aus, das an einige Superschurken geht.
Kurz darauf dringen Hydro Man, Scorpion und Trapster in das Raft ein und befreien Ottos Körper. Der Plan war noch zwei weitere Schurken zu befreien um neue Sinister Six zu gründen, doch Peter überzeugt sie es nicht zu tun, da er es nicht verantworten kann, wenn noch mehr Insassen frei rumlaufen. Außerdem bleibt ihm nicht mehr viel Zeit um Octavius aufzuhalten…

Es ist spannend! Es ist wirklich sehr spannend! Peter in einer absolut aussichtslosen Situation! Wie soll er da wieder rauskommen? Also klammert er sich an jedes Fünkchen Hoffnung und versucht einfach alles. Jetzt ist er zumindest aus dem Raft befreit und ich bin schon echt gespannt was er jetzt noch machen möchte. Das weiß er vermutlich selbst nicht ganz.
Trotz aller Ernsthaftigkeit, hatte diese Ausgabe auch eine besonders lustige Stelle als Peter in Ottos Erinnerungen forscht und sieht wie seine Tante Otto küsst (damals als sie heiraten wollten). XD
Auch noch erwähnenswert ist, dass Lizard (alias Curt Connors) dem sterbenden Octavius (also Peter) offenbart, dass er geheilt und nur im Körper des Lizard gefangen ist und dies als Strafe ansieht. So wie halt auch der Stand am Ende des letzten Lizard-Arcs war. Finde es nur interessant, dass Peter das jetzt auch weiß. Vielleicht wird das ja eines Tages wieder aufgegriffen.
Was ich nicht so 100%ig verstanden habe ist wie Otto und Peter die Körper getauscht haben. Ja doch, es ist schon klar wie Otto in Peters Körper gekommen ist. Aber umgekehrt? Na auch egal, man muss ja nicht immer alles hinterfragen. Denn hier kann man sich einfach hinsetzen, mitfiebern und mit Spannung die nächste und letzte Ausgabe erwarten. Zuvor aber noch eine kleine Point One Ausgabe.

The Amazing Spider-Man #699.1
The Amazing Spider-Man #699.1

Autor: Joe Keatinge (with Dan Slott)
Zeichnungen: Valentine Delandro (and Marco Checchetto)
erschienen am 12. Dezember 2012
Preis: 2,99 $

Im Raft herrscht Chaos nach Octavius Ausbruch und durch einen glücklichen Zufall gelingt es Michael Morbius zu entkommen. Nur wo soll er hin? Er reflektiert seine Vergangenheit. Als Kind verbot ihm seine Mutter stets hinaus zu gehen, da er eine seltene Krankheit habe, die verursachte, dass seine Zellen schnell abstarben und gerade nur so schnell regenerierten, dass er leben konnte. Sein ganzes Leben lang sucht er mit seinem bestem Freund Emil Nikos nach einem Heilmittel für seine Krankheit und experimentiert u.a. mit dem Blut von Vampirfledermäusen. Eines Tages haben sie so gute Ergebnisse erzielt, dass sich Morbius einem Selbsttest unterziehen möchte, da ihm kaum noch Zeit bleibt, ehe sein Körper verfällt. Doch obwohl sein Freund ihm davon abrät, tut er es dennoch, was letztlich dazu führte, dass er zu dem vampirartigen Wesen wurde, dass er jetzt ist. Zudem tötete er aus Blutlust heraus Emil, also blieb ihm nur die Flucht und die Suche nach einem Heilmittel. Und nun ist er wieder frei, was soll er jetzt tun?

Mit Spider-Man hatte diese Ausgabe herzlich wenig zu tun. Aber das wollte sie wohl auch nicht. Denn hier wird dem geneigten Leser quasi eine 0.1 Ausgabe zur demnächst startenden Morbius-Serie präsentiert. Im Grunde hat man hier die Origin des Charakters. Macht ihn das jetzt interessant oder neugierig auf die Serie? Nur bedingt…ich finde Morbius hat durchaus Potential, aber da man hier keinerlei Hinweis darauf erhält in welche Richtung seine Serie gehen wird, bleibe ich erstmal skeptisch und lasse mich einfach überraschen.
Etwas unklar ist, ob Lizard jetzt auch frei ist. Am Ende sieht man ihn zumindest kurz frei rumlaufen. Na früher oder später werde ich es erfahren.

Für heute schließe ich diesen Blog ab. Als nächstes das große Finale! Die letzte Amazing Spider-Man Ausgabe! #700 folgt in meinem nächsten Blog. Ich freu mich schon riesig! 🙂